Afghanistan aus Sicht eines Brigadegenerals

LERNEN – Bei diesem Meeting erzählte uns Herr Brigadegeneral Dieter Meyerhoff über seine Karriere bei der Bundeswehr und seinen Aufenthalt in Afghanistan.
Seit dem letzten Jahr ist Herr Meyerhoff Chef des Stabes des I. Deutsch-/Niederländischen Korps, welches seinen Sitz auf dem Münsteraner Schlossplatz hat. Der Leitspruch des Korps lautet „rapid, comprehensive, decisive“ und Herr Meyerhoff betonte, dass die gute Zusammenarbeit unter anderem durch die deutsche Gründlichkeit und den niederländischen Pragmatismus geprägt wird. Von Juli 2016 bis Januar 2017 war Herr Meyerhoff im Rahmen der NATO-Mission „Resolute Support“ in Kabul eingesetzt. Er berichtete zunächst über einige geschichtliche Ereignisse, wie den Einmarsch der Sowjetunion, das Aufkommen der Taliban-Bewegung bis hin zur Gründung der ISAF (International Security Assistance Force) als Reaktion auf die Anschläge vom 9. September 2001. Diese Mission war die Vorgänger-Mission der „Resolute Support“ und wurde im Jahr 2014 beendet.
Während des Vortrags wurden wir nicht nur über die Aufgaben Herrn Meyerhoffs, zu welchen unter anderem der Aufbau der Polizei und des Militärs zählten, informiert. Durch Erzählungen über bspw. seine Ankunft in Kabul, welche durch einen Selbstmordanschlag am Vortrag mit zahlreichen Toten ein wenig anders verlief als geplant, verdeutlichte er noch einmal die schwierige Situation im Land. Er wies zudem auf drei Probleme hin, die das Land prägen: Interventionen von außen, die fehlende Homogenität der Bevölkerung und Korruption.
Herr Meyerhoff betonte schließlich, dass die Lösung des Konflikts in Afghanistan auf langfristige Sicht nur durch eine politische Veränderung erreicht werden könne. Zwar habe ihn z. B. der große Freiraum zur Umsetzung seiner Aufgaben beeindruckt, militärische Missionen wie „Resolute Support“ könnten jedoch nicht alleine die Probleme bewältigen. Er verwies in diesem Zuge darauf, dass hierfür auch Lehrkräfte zur Bekämpfung der hohen Analphabeten-Quote, Juristen und medizinisches Personal erforderlich seien.
Insgesamt war dies ein sehr spannender Vortrag, zumal Herr Meyerhoff abschließend noch zahlreiche Fragen beantwortete und so auch Aspekte wie bspw. die Rolle der Frauen in Afghanistan thematisiert wurden.

Zum Abschluss appellierte der 1870-Distrikt Governor Raymond Metz daran, dass wir Rotaracter uns stärker um die Aufmerksamkeit der Rotary Clubs bemühen sollten. Seine Worte waren ein schöner Abschluss für ein interessantes Meeting.

Leuchtende Kinderaugen auf Augenhöhe

Wer bei Kinderheimen an traurige Kinderaugen und Gitterbetten denkt, kennt noch nicht die Kinder- und Jugendhilfe St. Mauritz und die Kinder-, Jugend- und Familiendienste der Diakonie in Münster.

Bei einem Kinonachmittag der besonderen Art haben 40 (ausgesuchte) Kinder dieser beiden Einrichtungen zusammen mit ihren Betreuer*innen im Cinema Münster gezeigt, wie aufgeweckt und fröhlich sie sind.

Mit dem Film „Auf Augenhöhe“ (Gewinnerfilm der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ und des Deutschen Filmpreises 2017) sahen die Kinder eine Dramödie, die gleichermaßen unterhaltend wie berührend ist:

Erzählt wird die Geschichte des zehnjährigen Heimkindes Michi, der versucht, seinen leiblichen Vater kennen zu lernen und dabei unverhofft herausfindet, dass dieser kleinwüchsig ist. Dass dies zu widersprüchlichen Emotionen und schließlich auch zu einem Haltungswechsel führt, macht das Besondere an diesem Kinderfilm aus. Ohne am Ende alle Probleme gelöst zu haben, ist dieser Film ein feinfühliges, amüsantes und Toleranz förderndes Kinoerlebnis für Kinder.

Und Kino wäre nicht Kino, wenn nicht auch eine Popcornmaschine im Einsatz wäre. Diese wurde organisiert und unermüdlich bedient von Rotaractern und sorgte für reichlich Knabberspaß und viele Krümel.

Der Nachmittag war für die Kinder ein unvergessliches Erlebnis – die leuchtenden Kinderaugen möchten wir möglichst bald wiedersehen.

 

 

 

Vortrag zum Thema “Depressionserkrankungen”

Beim letzten Meeting konnten wir Prof. Dr. med. Volker Arolt, Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Münster, als Referenten gewinnen. Herr Arolt hielt einen interessanten Vortrag über Depression und erklärte ihre Symptome, Diagnostik, Ursachen und Therapie.

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Potluck Dinner und Gastvorträge

Das letzte Meeting stand im Zeichen des Lernens und Genießens. Es bot sich allen Teilnehmern ein buntes Buffet, da jeder im Rahmen des “Potluck Dinners” etwas zu Essen mitbrachte. Nach einer kurzen Präsentation über Rotaract und seine drei Säulen “Lernen – Helfen – Feiern” hielten Katharina und Greta ihre Gastvorträge zum Thema “Québec – ein Unikat in Nordamerika” respektive “Gesellschaft und Mode”. Aus der Vielzahl des Essens konnten wir uns auch noch den restlichen Abend genug aussuchen, sodass niemand hungrig nach Hause musste!

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Besichtigung der Synagoge

Am Donnerstag hatte unser Club die Möglichkeit die Münsteraner Synagoge zu besuchen. Im Rahmen der Distrikt-on-Tour Aktion hatten wir außerdem Besuch aus Bonn und dem Westmünsterland. Ruth Frankenthal – Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit – führte uns durch die Synagoge und erzählte uns vieles zu der jüdischen Geschichte in Münster und jüdischen Traditionen im Allgemeinen.

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Weinprobe

Am vergangenen Donnerstag wurde im Sinne der Säule Lernen vorwiegend unser Gaumen geschult. Bei einem gemütlichen Abend in Jacques‘ Weindepot führte Inhaber Rolf Lange uns durch eine Weinprobe. Er erklärte uns, welche Faktoren (z.B. Rebsorte, Klima, Boden) einen Wein auf welche Art beeinflussen und wie man ihn professionell verkostet.

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Im Anschluss gingen wir auf vier Rebsorten (zwei weiße, zwei rote) genauer ein und stellten amüsiert die Unterschiede zwischen den Weinen, aber auch zwischen den Wahrnehmungen von uns Testern fest. Zum Abschluss gab es schließlich zwei Barbera-Weine unterschiedlicher Jahrgänge. Dies verdeutlichte uns den Reifeprozess, den ein Wein auch in der Flasche noch durchläuft. Insgesamt war es ein unterhaltsamer, lehrreicher und schöner Abend, von dem sicherlich jeder etwas mitgenommen hat.

Echte Liebe. Die Faszination der Marke Borussia Dortmund

Am vergangenen Donnerstag hatten wir Carsten Cramer – Direktor für die Bereiche Marketing, Vertrieb und Business Development bei Borussia Dortmund – bei uns zu Gast, der uns die Marke Borussia Dortmund nähergebracht hat.

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In der Zeit vor Jürgen Klopp habe eine gewisse Orientierungslosigkeit beim BVB bestanden, weswegen es nach einem Selbstfindungsprozess, bei dem sowohl Mitarbeiter, als auch Fans und Aktionäre beteiligt waren, dann zu dem Markenversprechen “Echte Liebe” gekommen sei. Herr Cramer konnte uns mit mit seinem kurzweiligen Vortrag begeistern und vor allem seiner Liebe für den Verein anstecken.

Vortrag und Spendenübergabe Kinderhospiz Königskinder

Ebenfalls am 15. Januar besuchten Frau Beerwerth und Frau Maibeck von den Königkindern den Rotaract Club Münster. Das Kinderhospiz Königskinder organisiert und koordiniert seit 2007 die Arbeit von den insgesamt über 50 Haupt- und Ehrenamtlichen um die Begleitung und Entlastung von Familien mit einem lebensverkürzend erkranktem Kind. Im Großraum Münster werden aktuell 23 Familien durch Königskinder betreut. Dabei nimmt die Arbeit mit allen Mitgliedern der jeweiligen Familie einen besonderen Platz ein.

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Da das Kinderhospiz vorwiegend durch Spenden finanziert wird, war es ein besonderes Highlight dieses Abends, als die Erlöse des vorweihnachtlichen Waffelstandes in Höhe von 1.750€ überreicht wurden.

Besuch der Türmerin zu St. Lamberti

Am 15. Januar besuchte die für den Kirchturm der St. Lamberti-Kirche zuständige Türmerin Martje Salje den Rotaract Club Münster. In ihrem Vortrag beleuchtete die Türmerin den Türmerberuf an sich, seine Geschichte und seine ehemaligen wie gegenwärtigen Aufgaben. Während in der Vergangenheit Brandwache, die Ausschau nach Gefahren und die Information der Bevölkerung im Vordergrund standen, sind es heutzutage hauptsächlich ein nächtliches Entwarnungssignal und Brauchtumspflege, neben hochmoderner Öffentlichkeitsarbeit mit Facebook und einem eigenen Blog.

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Mit unterhaltsamem “Türmer-Garn” sowie Gesang und Gitarrenspiel klang dieser rundum gelungene Besuch aus.

Weihnachtszeit

Neben dem Waffelstand und dem Sozialprojekt “Haus vom Guten Hirten” gab es in den letzten Wochen auch einige Gelegenheiten das Clubleben bei guten Gesprächen, gutem Essen und Essen und Trinken zu vertiefen.

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Anfang Dezember fand unsere Weihnachtsfeier statt, Ende Dezember loderte dann das Feuer der traditionellen Feuerzangenbowle und Anfang Januar haben wir dann das neue Jahr beim Neujahrsempfang gemeinsam mit vielen neuen Gästen begrüßt.